top of page

Frantic (verzweifelt)

  • Autorenbild: Lerato Mertens
    Lerato Mertens
  • 21. Nov. 2018
  • 2 Min. Lesezeit

2-8 Spieler

ab 12 Jahren!

Spieldauer nicht berechenbar

Der Name ist wirklich Programm und auch die Altersangabe ist berechtigt. Im Grunde ist es eine UNOvariante, die es aber in sich hat. Die Spieler und das Spiel selbst schenken den Mitspielern nichts. Bei der ersten Partie muss man sich erst ein bisschen an die Spezialkarten (4 Übersichtskarten liegen bei) und normalen Karten gewöhnen (statt arabische Zahlen, gibt es römische Zahlen), auch die Spielrichtung ist "falsch" herum, man spielt in Ohrfeigenrichtung, wie es in der Schweiz üblich ist. Karten werden verschenkt, getauscht oder die Kartenhand muss wieder aufgefüllt werden. Niemand möchte die Fuck-you-Karte haben, da sie am Ende 42 Punkte wert ist und man sie nur los wird, wenn man exakt 10 Karten auf der Hand hat. Das alleine wäre ja schon Aufregung genug, wenn da nicht die schwarzen Karten wären, die man nur los wird, wenn eine gleiche Zahl vorher gespielt wurde. Die Auswirkung der schwarzen Karten sind nicht berechenbar: Wird eine schwarze Karte gespielt, muss eine weiße Karte gezogen werden, das Spiel kann dadurch sofort zu Ende sein (Dooms-Day) und jeder Spieler bekommt 50 Punkte. Oder aber es fängt so gut wieder von vorne an, weil alle Spieler so viele Karten ziehen müssen, die der Spieler mit den meisten Karten auf der Hand hat (Kommunismus). Bei der Zeitbombe haben alle Spieler 3 Runden Zeit ihre Karten loszuwerden, falls es nicht gelingt, verdoppeln sich ihre Punkte. Die Runden dauern unterschiedlich lang, mal geht es ganz fix, mal dauert es irre lange und alle verzweifeln daran. Mit Kindern (auch erwachsenen Kindern!), die schon bei UNO tagelang beleidigt sind, weil sie 4 Karten ziehen mussten, sollte man dieses Spiel nicht spielen. Bis jetzt habe ich jedes Spiel überlebt und es bringt wunderbar viel Schadenfreude und Gegrummel, aber man kann ja nie wissen, was die nächste Runde bringt...



Kommentare


bottom of page