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Colt Express, Spiel des Jahres 2015

  • Autorenbild: Lerato Mertens
    Lerato Mertens
  • 1. März 2019
  • 2 Min. Lesezeit

2-6 Spieler

ab 10 Jahren

40 Minuten


Bei Colt Express sind wir Cowboys, eher noch Banditen und versuchen möglichst viel Beute aus einem Zug zu stehlen und am Ende des Spiels der Revolverheld zu sein. Jede Runde wird mit Karten vorprogrammiert, in dem jeder Spieler nach und nach eine Aktionskarte auf einen gemeinsamen Stapel legt. Nach dem 3, 4 oder 5 Karten ausgespielt wurden, mal verdeckt, mal sichtbar, wird dieser Stapel umgedreht und das Szenario wird runtergespielt. Auch wenn man gut geplant hat, kann es anders kommen als gedacht. Gelangt dein Bandit in eine Prügelei, stolpert er in den nächsten Waggon; kommt der Marshall in deinen Waggon, flüchtest du aufs Dach und schon ist deine Planung hinfällig - auf dem Dach gibt es keine Diamanten oder Geldsäcke und deine Gegner können weiter schießen und schon hat man eine Patronenkarte, die dein Kartendeck vollstopft.

Colt Express ist schon allein durch den 3D-Zug toll, man ist sofort im Thema und versucht um sich zu schlagen, den Marshall auf die Gegner zu hetzen und zu schießen, damit man am Ende 1000$ mehr hat. Wären da nur nicht die Mitspieler, die einem aber auch wirklich nichts gönnen. Man denkt, alles wunderbar geplant zu haben, aber sobaldman man durch einen Tunnel fährt, sieht man schon nicht mehr was die anderen Spieler so vorhaben, da sie ihre Karten verdeckt auf den Stapel legen.

Die Spieleanleitung ist nicht ganz einfach zu lesen und es brummt erstmal der Kopf, aber durch ein Regelvideo oder ein Let's Play ist es doch machbar. Ich habe eine Kurzregel für jeden Spieler angefertigt, da es schon spielentscheidend ist, wenn man jedes Mal nachfragen muss, was die einzelnen Karten bedeuten. Das Spiel zu zweit würde ich nicht empfehlen, da jeder Spieler 2 Banditen programmieren muss und das kann sehr unübersichtlich werden.



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